Hallo und Herzlich willkommen zu einem Silvester-Spezial aus der Braunschweiger Redaktion. Heute werden Sie einmal keine Berichte aus Braunschweig und Umgebung sehen, sondern etwas ganz anderes. Einige unserer Redaktionsmitglieder haben in letzter Zeit Reisen unternommen, und so können Sie sich heute mal entführen lassen. Wir verlassen zu Beginn unserer kleinen Reise das europäische Festland, um uns ein wenig auf der grünen Insel umzusehen. Dann schlagen wir einen Bogen über die dänische Westküste und kehren dann in heimatliche Gefilde zurück.
Irland – die grüne Insel. Unser Redaktionsmitglied Stefan Meinhardt hat die Insel besucht und logischerweise hatte er seine Kamera dabei. Er entführt uns jetzt für fast 40 Minuten in eine Welt, in der die Uhren offensichtlich noch ein bisschen anders gehen als wir es gewohnt sind. Lassen Sie sich mitnehmen, vielleicht bekommen Sie ja eine Anregung für Ihre nächste Urlaubsreise.
Wir fahren jetzt gerade auf der Nordsee von Irland in Richtung dänische Westküste. Die Dünenlandschaft dort hat einen ganz eigenen Reiz, es ist fast eine Landschaft wie aus der Urzeit der Erde. Viele Deutsche Urlauber nutzen die Möglichkeit, dort Ferienhäuser direkt in den Dünen buchen zu können. Bei vielen ist es aber gerade nicht der Sommer, der sie an die Küste lockt, sondern eher der Herbst. Die herbstliche Stimmung an der See animiert zu langen Spaziergängen am Strand, aber es gibt auch noch viele andere Möglichkeiten, dort etwas zu unternehmen. Uwe Bärecke zeigt uns, welche das sind.
Das waren unsere Auslandsreisen. Jetzt kehren wir wieder zurück nach Deutschland und begeben uns in den Süden, den unseres Sendegebietes wohlgemerkt. Dort liegt Goslar, praktisch an der Nahtstelle zwischen den Harzbergen und der Norddeutschen Tiefebene, und zwar seit weit mehr als tausend Jahren. Die heute idyllischen Straßen und Gassen mit ihren schönen Fachwerkhäusern täuschen manchmal darüber hinweg, dass die Stadt eine äußerst wechselvolle Geschichte hinter sich hat, ein tausendjähriges Auf und Ab zwischen dem Glanz der kaiserlichen Reichstage, dem Niedergang im 19. Jahrhundert und dem Wiederaufstieg als touristische Anziehungspunkt im 20. Jahrhundert. Das alles ist „Das Erbe der Kaiser“....
Zum Ende der Sendung haben wir noch zwei Reise- oder aufgrund der geringen Entfernung wohl besser Ausflugstipps, die Sie für das Frühjahr oder den Frühsommer einplanen können. In beiden Fällen geht es nach Clausthal-Zellerfeld. In der Fachklinik am Hasenbach der Deutschen Rentenversicherung in Clausthal-Zellerfeld werden Patienten mit psychosomatischen Erkrankungen rehabilitiert. Der weitläufige Klinikpark bietet den Patienten neben den medizinischen Anwendungen einen Ort zum Abschalten, Auftanken und Besinnen. Es ist nur folgerichtig, dass 2002 aufgrund des großen Interesses der Patienten zunächst ein Kräutergarten entstand, der sofort regen Zuspruch fand. Am 23. September diesen Jahres nun ist das Projekt „Sinneswandel“ abgeschlossen worden, mit dem der Klinikpark zusätzlich an Attraktivität gewonnen hat. Es ist kurz gesagt die heilsame Verbindung von Natur, Kunst und Gesundheit, die hier geschaffen wurde. Auf der TV 38-Homepage gibt es einen Link zur Website der Klinik, dort können Sie auch einen Besuch anmelden.
Nun der zweite Tipp für Clausthal-Zellerfeld. Der Harz ist eigentlich ein Klischee. Grüne Wälder, hohe Berge, tiefe Täler und alljährlich Hexenverbrennung und Finkenmanöver. Na ja, die Peitschenknaller aus der Harzer Folklore nicht zu vergessen. Oft wird selbst von den lokalen Touristikveranstaltern dieses Klischee bedient. Der Harz ist aber viel mehr, zum Beispiel über 1000 Jahre Bergbaugeschichte. Diese Geschichte hat sich im Weichbild vieler Harzorte und ihrer Umgebung erhalten, man muß die Spuren nur finden und dann natürlich auch zu deuten wissen. Ein Museumsbesuch ist da oft hilfreich, aber nicht optimal, da das Museum logischerweise auf seine Räumlichkeiten beschränkt ist. Das Oberharzer Bergwerksmuseum in Clausthal-Zellerfeld hat diese Beschränkung nun überwunden, mit moderner Technik. Uwe und Gerwin Bärecke haben sich das mal angesehen...
Die Redaktion Braunschweig wünscht allen einen guten Rutsch und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2007.