10.03.2010 | 07:14 Uhr
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TV38 ...vor Ort - Sendung vom 8. Februar 2010

Die Übersicht

Die Themen:

Spektakel: Im Kultiplex-Kino in Salzgitter hat die neue 3 D Technik Einzug gehalten.

Ehrung: Die Stadt Wolfsburg würdigte die Sportler des Jahres 2009.

Ausstellung: Das Herzog Anton Ulrich Museum zeigt Meisterwerke von der Antike bis zur Gegenwart.

Generationsübergreifend: Der Oma- und Opatag in der St. Christophorus Kita in Wolfsburg.

 

Die News und Infos

Gerichtsentscheidung: Die Brandstifter vom Turnhalleninferno im Schulzentrum Kreuzheide wurden verurteilt.

Arbeitskampf: Krankenhausangestellte fordern faire Gehälter in Wolfsburg

Gedenken: Der Arbeitskreis Stadtgeschichte veranstaltete eine Lesung und ein Konzert in der Gedenkstätte KZ Drütte.

Musikalisch: Die „Musical Kids Wolfsburg“ vom Tanzenden Theater proben für das neue Stück „Das geheimnisvolle Geschenk“.

Aktion: Die Bürgerstiftung Wolfsburg übergab eine Spende an die Kindertagesstätte St. Christophorus.


 

Zu Gast in der Sendung:
Erich Bünte vom Polizeimuseum Braunschweig.



Moderation: Gerwin Bärecke


Hintergrundinformationen zu den einzelnen Themen:

Spektakel: Im Kultiplex-Kino in Salzgitter hat die neue 3 D Technik Einzug gehalten.

Kinohits wie „Avatar“ oder „Ice Age 3“ haben innerhalb weniger Tage Millionen Menschen in die Kinos gelockt. Grund dafür ist der aktuelle 3D Trend.
Doch die Versuche, Filme dreidimensional erscheinen zu lassen gab es in der Filmgeschichte immer wieder. In den 50er Jahren versuchten die Kinobetreiber, durch 3D dem Fernsehen einen Schritt voraus zu sein. Und auch in den 80iger Jahren gab es eine kleineren 3D Boom, mit Filmen wie z.B. der „Der weiße Hai 3“. Auch heute hat das Kino wieder zu kämpfen, unter anderem mit illegalen Downloads. Die neue Technik scheint auch in Salzgitter eine Möglichkeit, das Kino wieder attraktiv zu machen.

Kontakt:
http://www.kultiplex.de

Ehrung: Die Stadt Wolfsburg würdigte die Sportler des Jahres 2009.

„Der Sport ist ein sehr vernünftiger Versuch des modernen Zivilisationsmenschen, sich Strapazen künstlich zu verschaffen.” So sah es der deutsche Arzt und Schriftsteller Peter Bamm. Schaut man sich das Jahr 2009 in der Wolfsburger Sportgeschichte an, dann scheint man sich in der Volkswagenstadt sehr gerne Strapazen zu verschaffen: Erst die Deutsche Fußballmeisterschaft, dann der 3. Platz bei den Cheerleading Weltmeisterschaften, sowie die Deutsche Box-Meisterschaft. Nicht nur deswegen organisierten Vertreter der Stadt Wolfsburg die Veranstaltung „Sportler des Jahres“ mit vielen Ehrungen für besondere Leistungen.

Ausstellung: Das Herzog Anton Ulrich Museum zeigt Meisterwerke von der Antike bis zur Gegenwart.

Epochal – ein Wort, das gerne verwendet wird, um die Bedeutung einer Entwicklung, einer Erfindung oder eines Ereignisses zu unterstreichen. In unserem Falle ist es eine Ausstellung des Herzog-Anton-Ulrich-Museums, die diesen Titel trägt, nicht etwa weil sie epochal im vorgenannten Sinne wäre, sondern weil sie chronologisch durch die Epochen der Kunstgeschichte von der Antike bis zur Gegenwart führt. 250 Exponate ermöglichen dem Besucher eine Zeitreise, und zwar in historischer Umgebung, nämlich in der Burg Dankwarderode. Dort wird die Ausstellung noch bis Mitte 2012 zu sehen sein, d. h. bis zum Abschluss der Umbauarbeiten im Museum. Dieter Stamm war für uns in der Burg.

Generationsübergreifend: Der Oma- und Opatag in der St. Christophorus Kita in Wolfsburg.

Jeder erinnert sich bestimmt gerne an die gemütlichen Abende mit den Großeltern in seiner Kindheit. Die Erinnerungen an die schönen Stunden können uns ein Leben lang begleiten. Für diesen generationsübergreifenden Kontakt kann es eigentlich gar nicht genug Zeit geben und daher durften die Kinder der Kindertagesstätte St. Christophorus in Wolfsburg ihre Omas und Opas auch im Kindergarten offiziell begrüßen.

 
Die News und Infos

Gerichtsentscheidung: Die Brandstifter vom Turnhalleninferno im Schulzentrum Kreuzheide wurden verurteilt.

Entscheidung im Feuerinferno vom Schulzentrum Kreuzheide in Wolfsburg: Zwei 16 jährige Schüler mussten sich am 28.01.2010 vor der Jugendkammer des Landgerichts Braunschweig als Brandstifter verantworten. Den Jugendlichen wird vorgeworfen, am 30. Oktober 2007 in einem Aufenhaltsraum für Lehrer gekokelt zu haben. Die Angeklagten wollen den Tatort mit einem gelöschten Feuer verlassen haben, wenig später brannten allerdings beide Turnhallen. Bei dem Feuersturm entstand ein Schaden von 2,8 Millonen Euro. Rund 100 Feuerwehrleute kämpften damals gegen die Flammen, konnten aber beide Turnhallen nicht mehr retten. Die Jugendkammer bewertete die Tat der Jugendlichen als fahrlässig und nicht als vorsätzlich, was sich strafmildernd auswirkte. Als Strafe verhängte das Gericht 150 Arbeitsstunden an die Jugendlichen. Die Stadt Wolfsburg als Eigentümer der Turnhallen kündigte eine Prüfung des Urteils an.



Arbeitskampf: Krankenhausangestellte fordern faire Gehälter in Wolfsburg

Am Mittwoch den 3 Februar gab es einen Warnstreik vor dem Klinikum in Wolfsburg. Die Gewerkschaft „Verdi“ hat zum 2. Streik aufgerufen. Sie fordert ein Plus von 5 Prozent.
Die Gewerkschaft „Verdi“ hat die Beschäftigten aufgerufen sich für eine Lohnerhöhung einzusetzen. Mit Fahnen und Tröten machen sie auf sich aufmerksam. Eine Notdienstvereinbahrung wurde zwischen der Stadt und „Verdi“ vorher ausgehandelt. Ob die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes ein Erfolg erziehlen wird sich in den nächsten Tagen klären.

Gedenken: Der Arbeitskreis Stadtgeschichte veranstaltete eine Lesung und ein Konzert in der Gedenkstätte KZ Drütte.

Aus Anlass des Gedenktages für die Opfer der NS-Gewaltherrschaft, organisierte der Arbeitskreis Stadtgeschichte in Salzgitter am 27. Januar eine Veranstaltung. Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert an alle Opfer des beispiellosen totalitären Regimes während der Zeit des Nationalsozialismus. Auch im Salzgitter – Gebiet entstanden 1942 drei Lager, die als Außenlager des KZ Neuengamme bei Hamburg fungierten. So wurden Kriegsgefangene und Deportierte aus den besetzten Gebieten eingesetzt, um die Rüstungsproduktion zu sichern. Eines der Lager befand sich auf dem Werksgelände der damaligen Hermann-Göring-Werke, was heute das gebiet der Salzgitter AG umfasst. Anlässlich des Gedenktages für die Opfer der national-sozialistischen Herrschaft soll u. a. auch an die Verfolgung der Sinti und Roma erinnert werden. In der Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte trat dazu Dotschy Reinhardt auf, die aus ihrem Buch „Gypsy – Die Geschichte einer großen Sinti-Familie las. Die aus Ravensburg stammende und in Berlin wohnende Sängerin und Buchautorin Dotschy Reinhardt ist der jüngste musikalische Spross aus der Familie des genialen Jazz-Gitarristen Django Reinhardt. Nach der Lesung bot Dotschy Reinhardt verschiedene Songs noch aus ihrem breiten Jazzrepertoire dar. Auch in diesem Jahr hat der AK mit seiner Veranstaltung ein breites Publikum erreichen können und die Erinnerung an den 27.1. aufrecht halten.
Info:
Am 27. Januar 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee die Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau. Das KZ Auschwitz steht symbolhaft für den Völkermord und die Millionen Opfer des Nazi-Regimes.
Internet:
http://www.gedenkstaette-salzgitter.de/




Musikalisch: Die „Musical Kids Wolfsburg“ vom Tanzenden Theater proben für das neue Stück „Das geheimnisvolle Geschenk“.

Es ist soweit, die Musicalkids des Tanzenden Theaters zeigen ihr neues Stück.

Vier Kinder bekommen eine verheißungsvolle Einladung auf ein Schloss. Dort erwartet jeden ein besonderes Geschenk. Auf dem Weg durch die Räume des Gemäuers werden sie von einer komisch-hektischen Haushälterin und allerlei skurrilen Gestalten begleitet.
Die Räume, die sie durchqueren, lösen ganz unterschiedliche Gefühle in den Einzelnen aus. Jedes der vier Kinder begegnet dabei einer Emotion, mit der es nicht umgehen kann. Was die Kinder daraus machen und woraus letztlich das großartige Geschenk besteht, erfährt man am:

Freitag, 26.02. 17 Uhr
Samstag, 27.02. 17 Uhr
Sonntag, 28.02. 14 Uhr

jeweils auf der Bühne des Hallenbads.

Die Karten gibt es ab Montag, dem 14.12.2009 im Büro des Tanzenden Theaters, Schachtweg 31

Aktion: Die Bürgerstiftung Wolfsburg übergab eine Spende an die Kindertagesstätte St. Christophorus.

Am Montag den 1 Februar fand in der Kindertagesstätte St.-Christophorus die Spendenübergabe von der Bürgerstiftung Wolfsburg statt.
Die Spende an die Kindertagestätte war in Höhe von 1600 Euro und soll das Leseprojekt „Zauberbilder“ unterstützen. Schon im Kindergartenalter sollen die Kinder die Möglichkeit auf Bildung und Spaß am Lesen bekommen.
Dank der Bürgerstiftung Wolfsburg haben die Kinder eine gemütliche Leseecke erhalten, in der sie von nun an in die Welt der Geschichten eintauchen können.


 

Zu unserem Studiogastgespräch:„Tschako, Schutzmann, Weiße Maus“ oder etwas despektierlich „Bulle“: so nennen wir manchmal im Alltag die Polizeibeamten, denen wir manchmal mit Respekt, manchmal frech und oft stocksauer begegnen, wenn sie uns z. B. bei einem Verkehrsvergehen erwischt haben. Die ersten drei Bezeichnungen sind so alt, dass sie jungen Leuten vielleicht gar nicht mehr bekannt sind. Dabei hat auch unsere Polizei durchaus eine Geschichte, die geht nur leider oft im Alltag völlig unter. Das Wissen um diese Historie wird vom Freundeskreis Braunschweiger Polizeigeschichte gepflegt, der mit einer polizeihistorischen Sammlung und entsprechenden Publikationen aufwarten kann. Wir haben den Sprecher des Freundeskreises, Erich Bünte, zu uns ins Studio eingeladen, um etwas mehr über den Freundeskreis und die Braunschweiger Polizeigeschichte zu erfahren.

Kontakt:
http://www.polizeigeschichte-niedersachsen.de



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